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Google Ads ehrlich gerechnet

Google Ads Kosten: Was Werbung bei Google wirklich kostet

Von Sebastian, SEO-Lead bei Hafenschnack · · 9 Min. Lesezeit

Themenwelt SEO, Google und KI-Suche Stand

Kurz beantwortet

Was kostet Google Ads?

Google Ads kostet so viel, wie du als Tagesbudget festlegst: Im Monat rechnet Google höchstens das 30,4-Fache ab, bei 20 € am Tag also 608 €. Ein festes Mindestbudget nennt Google nicht, du zahlst pro Klick. Wenn wir die Kampagne betreuen, kostet das ab 400 € netto, getrennt vom Werbebudget, das direkt an Google geht.

Tagesbudget und höchste Kosten
TagesbudgetHöchstens im MonatAn einem einzelnen Tag bis zu
5 €152 €10 €
10 €304 €20 €
20 €608 €40 €
30 €912 €60 €
50 €1.520 €100 €

Rechnung nach den Ausgabengrenzen der Google-Ads-Hilfe: Monat höchstens 30,4 × durchschnittliches Tagesbudget, einzelner Tag bis zum Doppelten. Stand Oktober 2026.

Google Ads Kosten 2026: Messingwaage auf einem Holztisch, in einer Schale ein Fischkutter-Modell, in der anderen ein Stein, dahinter die Ostsee
Kosten und Nutzen abwägen: Entscheidend ist, was dir eine Anfrage wert ist und was sie dich über Google Ads kostet. © Hafenschnack

Google Ads kostet genau so viel, wie du festlegst. Du zahlst pro Klick, und dein Tagesbudget begrenzt die Ausgaben: Google rechnet im Monat höchstens das 30,4-Fache deines durchschnittlichen Tagesbudgets ab. Bei 20 € am Tag sind das maximal 608 € im Monat. Was ein Klick kostet, hängt von Branche, Region und Suchbegriff ab und lässt sich belastbar nur für deinen eigenen Markt schätzen. Dazu kommt die Betreuung, falls du die Kampagne nicht selbst führst. Was Google Ads überhaupt ist und wie die Auktion funktioniert, erklärt der Ratgeber Was ist Google Ads?

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Ausgaben legst du selbst fest: Google rechnet im Monat höchstens das 30,4-Fache deines durchschnittlichen Tagesbudgets ab, bei 20 € am Tag also 608 €.
  • Du zahlst pro Klick und selten dein Höchstgebot, sondern den Betrag, der nötig ist, um den Anzeigenrang des Mitbewerbers direkt unter dir zu übertreffen.
  • Klickpreise hängen von Branche, Region und Suchbegriff ab. Belastbare Schätzwerte für deine eigenen Suchbegriffe zeigt dir der Google Keyword-Planer.
  • Werbebudget und Betreuung sind zwei getrennte Posten. Stehen sie nicht getrennt im Angebot, weißt du nicht, was bei Google landet und was bei der Agentur.
  • Entscheidend ist, was dir eine Anfrage wert ist. Ohne Conversion-Messung optimierst du auf Klicks statt auf Anfragen, und das ist der teuerste Fehler.

Stand 16. September 2026: Die Angaben zu Budget, Ausgabengrenzen und Auktion stammen aus der offiziellen Google-Ads-Hilfe. Klickpreise schwanken nach Branche, Region und Suchbegriff, und sie ändern sich laufend. Durchschnittswerte nennen wir deshalb nicht. Belastbar wird es erst mit den Zahlen deines eigenen Marktes.

Wofür du bei Google Ads bezahlst

Bei Suchanzeigen zahlst du nicht für die Anzeige selbst, sondern für den Klick darauf. Bei jeder Suchanfrage läuft eine Auktion. Welche Anzeige wo erscheint, entscheidet laut Google der Anzeigenrang, und in den fließen dein Gebot, die Qualität von Anzeige und Landingpage sowie weitere Faktoren ein. Google schreibt dazu: Auch wenn Mitbewerber höher bieten, kannst du mit guter Anzeige und guter Landingpage eine bessere Position zu einem niedrigeren Preis bekommen.

Wichtig für die Kostenfrage: Du zahlst selten dein Höchstgebot. Der tatsächliche Klickpreis ist laut Google der Betrag, der nötig ist, um den Anzeigenrang des direkt darunter platzierten Mitbewerbers zu übertreffen. Oft ist das deutlich weniger als das, was du maximal geboten hast.

Merksatz

Du zahlst für den Klick, nicht für die Anzeige, und meist weniger als dein Höchstgebot. Eine gute Anzeige und eine gute Landingpage können dir eine bessere Position zu einem niedrigeren Preis bringen.

PostenWohin fließt das GeldHöhe
Werbebudgetdirekt an Google, pro Klick abgerechnetdu legst das Tagesbudget fest, jederzeit änderbar
Betreuungan die Agentur oder an deine eigene Arbeitszeitbei uns ab 400 €, unabhängig vom Werbebudget

Wer beides in einer Zahl zusammenwirft, kann nicht erkennen, ob das Budget bei Google oder bei der Agentur landet. Deshalb weisen wir es im Angebot getrennt aus. Mehr zur Arbeitsweise steht auf der Seite Google Ads Agentur.

Was kostet ein Klick? Vergleichswerte für Deutschland

Es gibt keinen offiziellen Klickpreis von Google. Veröffentlichte Branchenwerte von Agenturen und Analysediensten weichen stark voneinander ab und lassen sich meist nicht nachprüfen. Deshalb nennen wir hier keine Durchschnittspreise, sondern die Faktoren, die den Preis in jeder Branche bestimmen:

FaktorWas er für deinen Klickpreis bedeutet
Wettbewerb um den SuchbegriffJe mehr Betriebe auf denselben Begriff bieten, desto teurer wird der Klick in der Auktion.
Wert eines AuftragsWo ein Auftrag viel wert ist, lohnen sich höhere Gebote. Das treibt den Preis in der ganzen Branche.
DringlichkeitSuchen wie „Notdienst“ kosten meist mehr als eine allgemeine Suche.
RegionBallungsräume kosten meist mehr als das Umland.
Qualität von Anzeige und LandingpagePassende Anzeigentexte und eine gute Landingpage können laut Google zu niedrigeren Klickpreisen führen.

Deinen eigenen Korridor siehst du im Google Keyword-Planer. Dort schätzt Google die Klickpreise für deine Suchbegriffe und deine Region, und genau diese Zahlen gehören in deine Rechnung.

Tagesbudget, Ausgabengrenzen und Monatsbudget

Das Tagesbudget ist ein Durchschnittswert, kein hartes Tageslimit. Google erklärt das so:

  • Tägliche Grenze: An einzelnen Tagen kann bis zum Doppelten deines Tagesbudgets ausgeliefert werden, um Schwankungen bei der Nachfrage auszugleichen. Bei 10 € Tagesbudget sind das bis zu 20 €.
  • Monatliche Grenze: Abgerechnet wird höchstens das 30,4-Fache des Tagesbudgets, also 304 € bei 10 € am Tag. Die 30,4 sind die durchschnittliche Zahl der Tage pro Monat.
  • Mehrkosten trägt Google: Liegen die Auslieferungskosten über deiner Grenze, werden sie dir laut Google nicht berechnet.
  • Jederzeit änderbar: Du kannst das Tagesbudget jederzeit anpassen oder die Kampagne pausieren.

Rechenbeispiel: Was ein Monat für einen Handwerksbetrieb kostet

Hände eines Dachdeckers mit Taschenrechner und Bleistift am Schreibtisch, daneben ein Dachziegel und ein Becher Kaffee
Tagesbudget, Klickpreis und Conversion-Rate: Damit rechnest du selbst aus, was dich eine Anfrage kostet. © Hafenschnack

So rechnest du dein Budget selbst. Die Werte im Beispiel sind Annahmen für einen Handwerksbetrieb, keine Durchschnittswerte. Setz deine eigenen Zahlen aus dem Keyword-Planer ein.

RechenschrittAnnahmeErgebnis
Tagesbudget20 €höchstens 608 € im Monat (20 × 30,4)
Klickpreis2,20 €rund 276 Klicks im Monat
Conversion-Rate6 %rund 17 Anfragen
Kosten je Anfrage608 € geteilt durch 17rund 36 €
Betreuungab 400 €Gesamtkosten rund 1.000 € im Monat

Entscheidend ist der letzte Schritt, den viele auslassen: Was ist dir eine Anfrage wert? Wenn ein gewonnener Auftrag mehrere tausend Euro bringt und jede vierte Anfrage zum Auftrag wird, sind 36 € pro Anfrage günstig. Bei einem Auftragswert von 80 € rechnet sich das nicht. Genau diese Rechnung machen wir für Bauunternehmen im Detail: Lohnen sich Google Ads für Bauunternehmen?

Was kostet eine Google Ads Agentur?

Für die Betreuung sind drei Modelle üblich: eine feste monatliche Pauschale, ein prozentualer Anteil am Werbebudget oder eine Abrechnung nach Stunden. Der Anteil am Budget hat einen eingebauten Fehlanreiz, weil die Agentur mehr verdient, wenn du mehr ausgibst. Bei uns startet die Betreuung bei 400 € und bleibt unabhängig vom Werbebudget. Enthalten sind Keyword- und Wettbewerbsanalyse, Kampagnen-Setup mit Conversion-Messung, Anzeigentexte, ein Landingpage-Check vor dem Start und laufende Optimierung.

Woran du erkennst, dass Budget verbrannt wird: Du bekommst keine getrennte Ausweisung von Budget und Betreuung. Niemand zeigt dir die Suchbegriffe, die Klicks ausgelöst haben. Es gibt keine Conversion-Messung, sondern nur Klick- und Impressionszahlen. Oder die Anzeigen führen auf die Startseite statt auf eine passende Seite.

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Dachdecker steht von hinten gesehen auf einem Dach und telefoniert, dahinter die Dächer eines Küstenorts und die Ostsee
Region und Zeit begrenzen: Für einen lokalen Betrieb reicht der eigene Einzugsbereich, Anzeigen zur Schlafenszeit bringen selten Anrufe. © Hafenschnack
  • Suchbegriffe ausschließen: Wer „kostenlos“, „Ausbildung“ oder „selber machen“ nicht ausschließt, zahlt für Klicks ohne Kaufabsicht.
  • Qualität verbessern: Passende Anzeigentexte und eine schnelle, thematisch passende Landingpage können laut Google zu niedrigeren Klickpreisen führen.
  • Region und Zeit begrenzen: Für einen lokalen Betrieb reicht der eigene Einzugsbereich, und Anzeigen zur Schlafenszeit bringen selten Anrufe.
  • Conversion-Messung einrichten: Ohne sie optimierst du auf Klicks statt auf Anfragen. Das ist der teuerste Fehler überhaupt.
  • Klein starten: Erst mit echten Daten hochskalieren, statt mit großem Budget zu raten.

Wann sich Google Ads nicht lohnen

Wenn niemand nach deinem Angebot sucht, hilft auch das beste Konto nichts. Ebenso, wenn dein Budget so klein ist, dass im Monat nur eine Handvoll Klicks zusammenkommt: Daraus lässt sich nichts lernen. Und wenn die Website nach dem Klick nicht überzeugt, zahlst du für Besuche, die niemand zu einer Anfrage macht. In solchen Fällen sind eine bessere Website oder dauerhafte Sichtbarkeit über SEO die klügere Investition. Der Unterschied: Ads wirken sofort und hören auf, sobald das Budget stoppt. SEO dauert länger, bleibt aber.

Häufige Fragen zu den Google Ads Kosten

Das entscheidest du selbst über das Tagesbudget. Google rechnet pro Monat höchstens das 30,4-Fache deines durchschnittlichen Tagesbudgets ab. Bei 20 € am Tag sind das maximal 608 € im Monat. Dazu kommt die Betreuung, wenn du sie nicht selbst machst. Bei uns startet sie bei 400 €, und wir weisen Werbebudget und Betreuung getrennt aus.

Ein festes Mindestbudget nennt Google nicht. Du legst ein durchschnittliches Tagesbudget fest und kannst es jederzeit ändern. Sinnvoll wird es erst, wenn dein Budget genug Klicks kauft, um überhaupt etwas zu lernen. Bei einem Klickpreis von 2 € und 300 Klicks im Monat wären das rund 600 €.

Das hängt stark von Branche, Region und Suchbegriff ab. Veröffentlichte Branchenwerte weichen stark voneinander ab und lassen sich meist nicht nachprüfen. Belastbare Schätzwerte für deine Suchbegriffe und deine Region zeigt dir der Google Keyword-Planer.

Über eine Auktion bei jeder Suchanfrage. Der Anzeigenrang entsteht laut Google aus deinem Gebot, der Qualität von Anzeige und Landingpage und weiteren Faktoren. Bezahlt wird nur der Klick, und zwar oft deutlich weniger als dein Höchstgebot: Der tatsächliche Klickpreis ist laut Google der Betrag, der nötig ist, um den Anzeigenrang des nächsten Mitbewerbers zu übertreffen.

Üblich sind drei Modelle: eine monatliche Pauschale, ein Anteil am Werbebudget oder Abrechnung nach Stunden. Bei uns beginnt die Betreuung bei 400 €, unabhängig davon, wie hoch dein Werbebudget ist. Wichtig ist, dass Werbebudget und Betreuung im Angebot getrennt stehen. Sonst weißt du nie, was bei Google landet und was bei der Agentur.

Google selbst bietet keinen Kostenrechner an. Im Keyword-Planer siehst du aber Schätzwerte für Klickpreise deiner Suchbegriffe. Damit rechnest du selbst: Klicks mal Klickpreis ergibt das Budget, Klicks mal Conversion-Rate ergibt die erwarteten Anfragen. Beides schätzen wir im Erstgespräch gemeinsam für deinen Markt.

Deine Anzeige kann am selben Tag ausgeliefert werden, erste Klicks kommen oft sofort. Bis eine Kampagne effizient läuft, vergehen aber einige Wochen, in denen Suchbegriffe, Gebote und Anzeigentexte anhand echter Daten nachjustiert werden.

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Über den Autor

Sebastian ist SEO-Lead bei Hafenschnack. Er war mehrere Jahre bei Google. Hafenschnack betreut Google-Ads-Kampagnen für kleine Unternehmen.

„Die wichtigste Zahl bei Google Ads ist nicht der Klickpreis, sondern was dir eine Anfrage wert ist.“

Zuletzt aktualisiert: . Budget- und Auktionsangaben geprüft in der Google-Ads-Hilfe, Rechenbeispiel mit angenommenen Werten.

Fragen-Kompass

Was Betriebe zu Google-Ads-Kosten noch fragen

Ergänzend zu den häufigen Fragen oben: wie viel Budget sinnvoll ist, warum Klicks teuer werden und wie Google das Geld abbucht.

Budget planen

Wie viel Geld sollte man in Google Ads investieren?

Investiere so viel, dass im Monat genug Klicks für echte Erkenntnisse zusammenkommen, und nie mehr, als dir die erwarteten Anfragen wert sind. Im Rechenbeispiel dieses Ratgebers ergeben 20 € am Tag höchstens 608 € im Monat. Bei angenommenen 2,20 € pro Klick und 6 Prozent Anfragequote sind das rund 17 Anfragen zu je rund 36 €. Setz deine eigenen Werte aus dem Keyword-Planer ein, starte klein und erhöhe erst mit echten Daten.

Budget gemeinsam durchrechnen

Warum sind Google Ads so teuer?

Google Ads werden teuer, wenn viele Betriebe in der Auktion auf denselben Suchbegriff bieten und ein Auftrag in der Branche viel wert ist. Dringende Suchen wie „Notdienst“ und Ballungsräume kosten meist mehr. Oft liegt es aber auch am eigenen Konto: Begriffe wie „kostenlos“ oder „selber machen“ sind nicht ausgeschlossen, oder schwache Anzeigen und Landingpages treiben den Klickpreis. Laut Google kannst du mit guter Anzeige und Landingpage eine bessere Position zu einem niedrigeren Preis bekommen.

Wie lange dauert es, bis Google Ads wirkt, und was kostet die Anlaufzeit?

Erste Klicks kommen oft schon am Tag des Starts, für belastbare Zahlen brauchst du aber meist einige Wochen Laufzeit mit festem Budget. Plane diese Anlaufzeit im Budget ein: Bei 20 € am Tag sind das höchstens 608 € im Monat. In dieser Zeit zeigt sich, welche Suchbegriffe Anfragen bringen und welche nur kosten. Danach werden Gebote, Anzeigen und ausgeschlossene Begriffe nachgesteuert.

Google Ads einfach erklärt

Abrechnung und Zahlung

Bucht Google Ads Geld ab?

Ja, bei automatischer Zahlung belastet Google dein hinterlegtes Zahlungsmittel, sobald dein Konto die Zahlungsschwelle erreicht, und außerdem am ersten Tag des Monats. Alternativ zahlst du bei manueller Zahlung vorab ein Guthaben ein, von dem die Klickkosten abgezogen werden. Abgerechnet wird nur, was deine Anzeigen tatsächlich verursacht haben, im Monat höchstens das 30,4-Fache des durchschnittlichen Tagesbudgets. Pausierst du alle Kampagnen, entstehen keine neuen Kosten.

Ist Google Ads kostenlos?

Nein: Das Google-Ads-Konto ist kostenlos, für die Anzeigen zahlst du aber pro Klick, begrenzt durch dein selbst festgelegtes Tagesbudget. Ohne Klickkosten sichtbar wirst du bei Google auf anderen Wegen: mit einem gepflegten Google-Unternehmensprofil in Maps und der lokalen Suche und mit Suchmaschinenoptimierung für die unbezahlten Ergebnisse. Beides kostet keine Klickgebühr, braucht aber Zeit, bis es wirkt.

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