Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Hafenschnack Marketing, Inhaberin Marlene Roth
c/o Postflex #9917, Emsdettener Str. 10, 48268 Greven, Deutschland
Telefon: +49 172 82 90 727 · E-Mail: info@hafenschnack.com
Gültig ab: 01.01.2025

§ 1 Geltungsbereich und B2B-Fokus

Diese AGB gelten ausschließlich für Geschäftsbeziehungen zwischen der Agentur und Unternehmern. Sie richten sich nicht an Verbraucher im Sinne des BGB; ein Vertragsschluss mit Verbrauchern (§ 13 BGB) ist ausgeschlossen. Abweichende Bestimmungen des Kunden werden nicht akzeptiert, es sei denn, die Agentur stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.

§ 2 Leistungsumfang

Die Agentur erbringt Dienstleistungen in den Bereichen Webdesign, Webentwicklung, Online-Shops, Suchmaschinenoptimierung (SEO), Content-Strategie, Online-Marketing, Coachings, KI-Trainings und Online-Kurse. Bei SEO- und Beratungsleistungen wird ein konkreter wirtschaftlicher Erfolg, ein bestimmtes Suchmaschinen-Ranking oder eine festgelegte Umsatzsteigerung nicht garantiert; geschuldet ist ausschließlich fachgerechtes Tätigwerden.

§ 3 Vertragsschluss

Angebote der Agentur sind freibleibend. Verträge kommen durch schriftliche Annahme, Bestätigung per E-Mail oder digitalen Checkout zustande. Auf die Informationspflichten des elektronischen Geschäftsverkehrs (§ 312i BGB) wird, soweit gesetzlich zulässig, verzichtet.

§ 4 Mitwirkungspflichten des Kunden

Der Kunde stellt alle erforderlichen Materialien, Freigaben und Zugänge rechtzeitig bereit. Kommt der Kunde seinen Mitwirkungspflichten nicht nach, ruht die Leistungspflicht der Agentur; die Agentur ist in diesem Fall berechtigt, den Vertrag zu kündigen und bereits erbrachte Leistungen abzurechnen.

§ 5 Zahlungsbedingungen

Alle Preise verstehen sich netto zuzüglich gesetzlicher Mehrwertsteuer.

Rechnungen sind sofort nach Zugang ohne Abzug fällig.

§ 6 Korrekturschleifen und Änderungen

Im Festpreis sind maximal drei Korrekturschleifen enthalten. Zusätzliche Änderungswünsche (Change Requests) werden mit 150 € netto pro Stunde berechnet. Ein bloßes subjektives „Nichtgefallen" begründet keinen rechtlichen Mangel.

§ 7 Abnahme (Werkleistungen)

Nach Fertigstellung wird der Kunde zur Abnahme aufgefordert. Das Werk gilt als abgenommen, wenn der Kunde nicht innerhalb von vierzehn (14) Kalendertagen nach Anzeige der Fertigstellung wesentliche Mängel rügt. Die produktive Nutzung oder Live-Schaltung des Werks gilt als Abnahme.

§ 8 Projektabbruch

Bei vorzeitiger Kündigung durch den Kunden behält die Agentur ihren Zahlungsanspruch abzüglich ersparter Aufwendungen. Alternativ kann die Agentur eine pauschale Aufwands- und Stornierungsgebühr in Höhe von 15 % des Netto-Auftragswerts verlangen. Bereits angefallene Fremdkosten sind vom Kunden vollumfänglich zu erstatten.

§ 9 Geistiges Eigentum und KI-Einsatz

Alle Rechte an erstellten Arbeiten verbleiben bis zur vollständigen Bezahlung bei der Agentur; danach erhält der Kunde ein zeitlich und räumlich unbegrenztes Nutzungsrecht. Bei KI-generierten Inhalten entstehen nach deutschem Recht (§ 2 UrhG) keine exklusiven Urheberrechte; die Agentur überträgt Urheberrechte nur für menschlich geschaffene Anteile. Die Agentur ist berechtigt, erbrachte Leistungen als Referenz zu nutzen, sofern keine berechtigten Geheimhaltungsinteressen des Kunden entgegenstehen.

§ 10 Höhere Gewalt

Die Agentur haftet nicht für Verzögerungen durch höhere Gewalt (z. B. Naturkatastrophen, Pandemien, Cyberangriffe, Ausfälle von Drittanbietern). Dauert die Störung länger als 60 Tage an, sind beide Parteien berechtigt, den Vertrag in Textform zu beenden.

§ 11 Gewährleistung und Haftung

Die Gewährleistungsfrist beträgt 12 Monate ab Abnahme. Die Gewährleistung entfällt bei eigenmächtigen Änderungen des Kunden an Code oder Systemkonfiguration.

Die Agentur haftet unbeschränkt bei Vorsatz, grober Fahrlässigkeit sowie bei Schäden an Leben, Körper und Gesundheit. Bei leichter Fahrlässigkeit ist die Haftung auf vertragstypische, vorhersehbare Schäden begrenzt. Für die rechtliche Zulässigkeit der Inhalte (z. B. Impressum, Datenschutzerklärung, Cookie-Einbindung) übernimmt die Agentur keine Haftung.

§ 12 Geheimhaltung und Datenschutz

Beide Parteien verpflichten sich zur Vertraulichkeit über alle im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt gewordenen Informationen. Werden personenbezogene Daten im Auftrag verarbeitet, schließen die Parteien einen separaten Vertrag zur Auftragsverarbeitung (AVV) nach Art. 28 DSGVO.

§ 13 Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Gerichtsstand ist, soweit zulässig, der Geschäftssitz der Agentur (Greven). Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.