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Website-Kosten im Handwerk

Handwerker-Website: Festpreis oder Abo?

Von Sebastian, SEO-Lead bei Hafenschnack · 8. Juli 2026 · 6 Min. Lesezeit

Kurz gesagt: Für die meisten Handwerksbetriebe ist ein einmaliger Festpreis die ehrlichere Rechnung, ein monatliches Abo lohnt sich nur, wenn wirklich jemand laufend an der Seite arbeitet. Klingt einfach, ist es im Angebotsdschungel aber selten. Website-Preise im Handwerk reichen je nach Anbieter von rund 599 Euro bis über 20.000 Euro, dazu kommen bei vielen Agenturen 100 bis 250 Euro pro Monat laufend, teils mit 12- bis 24-Monats-Verträgen. Kein Wunder, dass viele Meister das Thema vor sich herschieben. Dieser Artikel räumt auf: Was kostet eine Handwerker-Website wirklich, welches Modell passt zu dir, und wo lauern die Abo-Fallen?

Was kostet eine Handwerker-Website überhaupt?

Die ehrliche Antwort lautet: Das hängt davon ab, was drinsteckt. Genau deshalb schwanken die Preise so stark. Laut Branchenquellen bekommst du eine einfache Vorlagen-Seite schon ab etwa 599 Euro, eine handgebaute Seite mit eigenen Baustellenfotos, sauberen Texten und lokaler Suchmaschinen-Optimierung liegt im mittleren vierstelligen Bereich, und ganz oben bei individuellen Projekten mit Fotoproduktion und aufwendiger Technik werden schnell über 20.000 Euro fällig.

Der Preis allein sagt also wenig. Entscheidend ist, was du für dein Geld bekommst: Wie viele Seiten? Sind Texte und Fotos dabei? Wird die Seite so gebaut, dass Kunden sie bei Google überhaupt finden? Eine Baukasten-Seite von der Stange ist günstig, aber austauschbar. Eine Seite, die auf deinen Betrieb und deine Region ausgerichtet ist, kostet mehr, bringt aber deutlich mehr Anfragen. Und das ist der eigentliche Punkt: Über 90 Prozent der Kunden recherchieren heute online, bevor sie einen Handwerker anrufen. Wer nicht auffindbar ist, existiert für diese Kunden nicht. Unser Website-Bau zum Festpreis ab 2.999 Euro ist genau für diesen mittleren, ehrlichen Bereich gemacht.

Modell 1: Das monatliche Abo, wann es sinnvoll ist

Beim Abo-Modell zahlst du keinen großen Betrag auf einmal, sondern eine monatliche Gebühr, oft zwischen 100 und 250 Euro. Dafür bekommst du in der Regel die Website plus laufende Leistungen: Hosting, kleine Änderungen, technische Wartung, manchmal auch SEO-Betreuung. Das klingt bequem, und für manche Betriebe ist es das auch.

Vorteile: Kein hoher Startbetrag, planbare monatliche Kosten, und du hast einen festen Ansprechpartner, der sich kümmert. Wenn wirklich regelmäßig jemand an der Seite arbeitet, neue Projekte einpflegt, Texte aktualisiert und aktiv daran arbeitet, dass du bei Google steigst, dann ist ein Abo fair, denn diese Arbeit passiert ja tatsächlich Monat für Monat.

Nachteile: Hier lauert die berüchtigte Abo-Falle. Rechne nach: 150 Euro im Monat sind über 24 Monate schon 3.600 Euro, allein für die Wartung, ohne dass die Seite dir am Ende gehört. Viele Verträge binden dich 12 bis 24 Monate, und in etlichen Fällen besitzt du die Website nach Vertragsende nicht, du hast sie im Grunde nur gemietet. Kündigst du, ist die Seite weg. Besonders ärgerlich wird es, wenn hinter der monatlichen Gebühr kaum Arbeit steckt, du zahlst dann für ein Hosting, das anderswo unter 15 Euro kostet.

Wann sinnvoll? Ein Abo lohnt sich, wenn du deine Seite als lebendiges Marketing-Instrument nutzt und regelmäßig neue Inhalte oder aktive Suchmaschinen-Optimierung brauchst. Für einen Betrieb, der einmal eine solide Seite will und danach Ruhe, ist es das falsche Modell.

Modell 2: Der Festpreis einmalig, was dafür spricht

Beim Festpreis zahlst du einmal einen klar vereinbarten Betrag, der Anbieter baut die Seite, übergibt sie dir, und danach gehört sie dir. Laufend fallen nur noch die geringen Kosten für Domain und Hosting an, meist unter 15 Euro im Monat.

Vorteile: Du weißt von Anfang an, was es kostet, keine bösen Überraschungen. Die Seite gehört dir, kein Vertrag hält dich fest. Über die Jahre gerechnet ist der Festpreis fast immer günstiger, weil du eben nicht dauerhaft eine Monatsgebühr für etwas zahlst, das längst gebaut ist. Und wenn du später doch Betreuung möchtest, kannst du sie dazubuchen, musst es aber nicht.

Nachteile: Der Startbetrag ist höher, du musst also einmal Geld in die Hand nehmen. Und ohne Wartungsvertrag bist du selbst dafür verantwortlich, dass die Seite aktuell bleibt, oder du buchst punktuell Hilfe dazu. Für viele Handwerksbetriebe ist genau das aber der ehrlichere Deal: einmal bezahlen, besitzen, unabhängig sein. Deshalb setzen wir auf unserer Seite für Marketing im Handwerk bewusst auf transparente Festpreise statt auf Verträge, die dich binden.

Der versteckte Kostenfaktor: deine eigene Zeit

Es gibt noch ein drittes Modell, das viele Meister zuerst in Betracht ziehen: die Seite selbst bauen. Auf dem Papier ist das gratis. In der Realität ist es der teuerste Weg von allen, nur zahlst du nicht mit Geld, sondern mit deiner Zeit.

Rechne ehrlich: Ein Handwerker, dessen Arbeitsstunde beim Kunden 60 bis 80 Euro bringt, verliert beim Eigenbau schnell 20 bis 40 Stunden mit Baukasten, Texten, Fotos und der Frage, warum die Seite auf dem Handy zerläuft. Das sind, in verlorener Arbeitszeit gerechnet, rund 1.200 bis 3.200 Euro, und am Ende steht oft trotzdem eine Seite, die bei Google nicht auftaucht. Die Zeit, die du am Bildschirm sitzt, fehlt auf der Baustelle. Deshalb gehört dieser Posten in jede ehrliche Kostenrechnung, auch wenn er auf keiner Rechnung steht.

Worauf du beim Angebot achten solltest

Egal ob Festpreis oder Abo: Bevor du unterschreibst, geh diese Checkliste durch. Sie entlarvt die meisten Fallstricke schneller als jedes Kleingedruckte.

  • Wem gehört die Seite am Ende? Das ist die wichtigste Frage. Bei einem fairen Angebot gehört die Website nach Bezahlung dir, samt Domain und Inhalten.
  • Wie lange ist die Vertragslaufzeit? Bei Abos auf 12- bis 24-Monats-Bindungen achten. Frag nach kürzeren Laufzeiten oder monatlicher Kündbarkeit.
  • Was genau ist im Preis drin? Anzahl der Seiten, Texte, Fotos, Suchmaschinen-Optimierung, mobile Ansicht. Lass dir das schriftlich auflisten.
  • Was kostet eine Änderung später? Kläre vorab, was eine neue Referenz oder ein aktualisierter Preis kostet, sonst zahlst du für jede Kleinigkeit.
  • Wird die Seite bei Google gefunden? Eine schöne Seite ohne Auffindbarkeit bringt keine Anfragen. Frag konkret nach lokaler SEO fürs Handwerk.
  • Gibt es versteckte laufende Kosten? Domain, Hosting, Wartung, Support: Lass dir die monatliche Gesamtsumme nennen, nicht nur den Startpreis.

Wenn ein Anbieter bei diesen Fragen ausweicht oder alles nur „im Paket" erklären will, ist das ein Warnsignal. Ehrliche Partner legen die Karten offen auf den Tisch, so wie wir es im kostenlosen Erstgespräch tun.

Fazit: Was lohnt sich für deinen Betrieb?

Für die allermeisten Handwerksbetriebe ist der einmalige Festpreis die klügere Wahl: Du zahlst einmal, die Seite gehört dir, und du bist niemandem verpflichtet. Ein Abo ist nur dann fair, wenn dahinter echte, laufende Arbeit steckt, regelmäßige Inhalte, aktive SEO-Betreuung, ständige Weiterentwicklung. Bezahlst du dagegen Monat für Monat nur fürs Hosting einer fertigen Seite, zahlst du drauf.

Und das gefährlichste Modell bleibt der reine Eigenbau ohne Plan: Er sieht kostenlos aus, frisst aber Wochenenden und bringt am Ende oft keine Anfragen. Wenn du wissen willst, welches Modell für deinen Betrieb rechnet, hol dir eine ehrliche Ansage. Wie Handwerksbetriebe online überhaupt sichtbar werden, zeigt auch unser Artikel KI fürs Handwerk mit konkreten Beispielen aus der Praxis. Unsere Empfehlung bleibt: Festpreis, Seite gehört dir, und Betreuung nur, wenn du sie wirklich brauchst. Alles Weitere klären wir auf unserer Seite zum Marketing im Handwerk oder direkt im Gespräch.

Häufige Fragen zur Handwerker-Website

Die Preise reichen je nach Anbieter von rund 599 Euro für eine einfache Vorlagen-Seite bis über 20.000 Euro für maßgeschneiderte Lösungen mit Fotoproduktion und aufwendiger Technik. Für die meisten Handwerksbetriebe liegt eine solide, gut auffindbare Website im mittleren vierstelligen Bereich. Bei uns startet der Website-Bau zum Festpreis ab 2.999 Euro, das SEO-Setup für bessere Auffindbarkeit kostet einmalig 799 Euro.

Für die meisten Handwerksbetriebe ist ein einmaliger Festpreis die ehrlichere Rechnung: Du zahlst einmal, die Seite gehört dir, und laufend fallen nur günstige Kosten für Domain und Hosting an. Ein Abo lohnt sich vor allem dann, wenn wirklich regelmäßig jemand an der Seite arbeitet, also Inhalte pflegt, neue Projekte einpflegt oder aktiv SEO betreibt. Vorsicht ist geboten bei Abos mit langer Vertragsbindung, bei denen du am Ende nichts besitzt.

Der Preis hängt vom Umfang ab: Anzahl der Seiten, ob Texte und Fotos mitgeliefert werden, ob die Seite bei Google gefunden werden soll und wie viel individuelle Gestaltung dahintersteckt. Eine Baukasten-Seite von der Stange ist günstig, aber oft austauschbar. Eine handgebaute Seite mit eigenen Baustellenfotos, sauberen Texten und lokaler Suchmaschinen-Optimierung kostet mehr, bringt aber deutlich mehr Anfragen. Der Preis allein sagt wenig, entscheidend ist, was drinsteckt.

Ja. Eine Website ohne Abo bekommst du über einen einmaligen Festpreis: Der Anbieter baut die Seite, übergibt sie dir, und laufend zahlst du nur die geringen Kosten für Domain und Hosting, meist unter 15 Euro im Monat. Wichtig ist, dass die Seite dir gehört und nicht an einen laufenden Vertrag gekoppelt ist. Eine spätere Betreuung kannst du optional dazubuchen, musst du aber nicht.

Klartext statt Abo-Falle

Eine Website, die dir gehört, zum ehrlichen Festpreis.

Im kostenlosen Erstgespräch rechnen wir dir ehrlich vor, was deine Handwerker-Website kostet und welches Modell sich für deinen Betrieb wirklich lohnt.